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Einführung in die Grundlagen der Geflügelhaltung

Ob wirtschaftliche Geflügelhaltung oder Hühnerhaltung im kleinen, hobbymäßigen Rahmen – beide haben eines gemeinsam: Für das Wohl der Tiere gibt es viele wichtige Punkte zu beachten. Hühner brauchen mehr als nur Futter und einen Platz zum Schlafen. Entscheidend sind passende Haltungsbedingungen, ein geeigneter Stall, ausreichend Auslauf, eine bedarfsgerechte Fütterung sowie Möglichkeiten zur Beschäftigung und zum Ausleben ihrer natürlichen Verhaltensweisen.

In diesem Ratgeber erklären wir die wichtigsten Grundlagen der Hühnerhaltung. Wir zeigen, welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten, was Hühner im Alltag benötigen, welche Ansprüche sie an Stall und Gehege stellen und worauf es bei Fütterung, Beschäftigung und Hühnergesundheit ankommt.

Haltung: wie viel Platz und Zeit brauchen Hühner?

Hühner sind Herdentiere und sollten deshalb nicht einzeln gehalten werden. Als Mindestgröße empfiehlt sich eine kleine Gruppe von mindestens drei Tieren. Harmonischer und natürlicher sind häufig Gruppen von etwa sechs bis 20 Hühnern. Soll ein Hahn mitlaufen, ist als Orientierung ungefähr ein Hahn auf zehn Hennen sinnvoll. Ein Hahn ist für die reine Eierhaltung jedoch nicht erforderlich.

Auch der verfügbare Platz spielt eine wichtige Rolle. Im Stall kann man als Orientierung mit etwa 1 m² Stallfläche für drei Hühner rechnen. Entscheidend ist jedoch nicht nur die reine Bodenfläche: Sitzstangen, Legenester, Futter- und Tränkebereiche müssen so angeordnet sein, dass sich die Tiere ausreichend bewegen und einander ausweichen können.

Beim Auslauf gilt: Je mehr Platz, desto besser. Ideal sind etwa 10 m² Auslauffläche pro Huhn. Ein großzügiger und abwechslungsreich gestalteter Auslauf bietet den Tieren die Möglichkeit zu scharren, zu picken, Staub zu baden und nach Futter zu suchen. Gleichzeitig wird die Grasnarbe weniger stark beansprucht als auf kleinen, intensiv genutzten Flächen.

Wie viel Arbeit machen Hühner?

Die tägliche Versorgung einer kleinen Hühnergruppe ist gut überschaubar, muss aber zuverlässig erfolgen. Futter und frisches Wasser sollten täglich kontrolliert und bei Bedarf aufgefüllt beziehungsweise erneuert werden. Ebenso gehört das Einsammeln der Eier zur täglichen Routine.

Wie häufig der Stall gereinigt werden muss, hängt von Stallgröße, Tierzahl und Einstreu ab. Ein Kotbrett unter den Sitzstangen erleichtert die Reinigung erheblich und kann regelmäßig abgekratzt werden. Zusätzlich sollte verschmutzte oder feuchte Einstreu entfernt und der Stall in passenden Abständen gründlicher ausgemistet werden.

Vor der Anschaffung sollte außerdem bedacht werden, dass diese Arbeiten 365 Tage im Jahr anfallen. Auch an Wochenenden, Feiertagen oder während eines Urlaubs müssen Fütterung, Wasserversorgung und Tierkontrolle sichergestellt sein.

Was fressen Hühner eigentlich?

Hühner sind Allesfresser und nehmen von Natur aus sehr unterschiedliche Futtermittel auf. Trotzdem sollte ihre Ernährung nicht hauptsächlich aus Küchenresten, Körnern oder dem bestehen, was sie zufällig im Auslauf finden. Gerade bei Legehennen bildet in der Praxis meist Legemehl oder ein anderes vollwertiges Legehennenfutter die Grundlage der täglichen Versorgung. Es ist so zusammengesetzt, dass die Tiere ausreichend Energie, Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe erhalten – besonders wichtig sind dabei unter anderem die Nährstoffe, die für Stoffwechsel, Gefieder und Eibildung benötigt werden.

Ergänzt werden kann diese Basis durch Körner, Grünfutter und Kräuter. Zusätzlich suchen Hühner während des Tages selbstständig nach Futter. In einem abwechslungsreich gestalteten Auslauf picken und scharren sie nach Gräsern, Samen, Pflanzenteilen, Würmern, Insekten und anderen kleinen Futtertieren. Diese selbstständige Futtersuche liefert nicht nur zusätzliche Nahrung, sondern beschäftigt die Tiere gleichzeitig und ermöglicht ihnen, einen wichtigen Teil ihres natürlichen Verhaltens auszuleben.

Körner und andere Ergänzungsfuttermittel sollten deshalb eher als Ergänzung zur ausgewogenen Grundration verstanden werden und diese nicht vollständig ersetzen. Auch Grünfutter kann für Abwechslung sorgen, beispielsweise geeignete Kräuter, Gemüse oder frische Pflanzen aus dem Garten. Wie viel die Tiere zusätzlich im Auslauf aufnehmen, hängt stark von Jahreszeit, Bewuchs, Größe und Beschaffenheit der Fläche ab. Ein üppiger Auslauf bietet im Frühjahr und Sommer naturgemäß deutlich mehr Möglichkeiten zur Futtersuche als eine stark beanspruchte Fläche im Winter.

Erstausstattung für Hühner

Für den Einstieg in die Hühnerhaltung muss nicht immer ein komplett neuer Stall angeschafft werden. Häufig lassen sich bereits vorhandene Gebäude wie Gartenhäuser, Geräteschuppen oder kleinere Nebengebäude sinnvoll umnutzen. Entscheidend ist, dass sie trocken, zugarm, gut zu reinigen und ausreichend belüftet sind. Auch der Standort spielt eine wichtige Rolle: Der Stall sollte möglichst geschützt liegen, sich im Sommer nicht übermäßig aufheizen und einen sicheren Zugang zum Auslauf ermöglichen. Öffnungen, Türen und Fenster müssen so gesichert sein, dass Fuchs, Marder und andere Beutegreifer nicht eindringen können.

Zur grundlegenden Ausstattung gehören Sitzstangen, auf denen die Hühner nachts erhöht ruhen können, sowie ausreichend Legenester an einem ruhigen und eher abgedunkelten Platz. Unter den Sitzstangen erleichtert ein Kotbrett die tägliche Reinigung. Der Boden sollte mit einer geeigneten Einstreu versehen werden, die Feuchtigkeit aufnimmt und regelmäßig erneuert werden kann.

Ebenso wichtig sind stabile Futter- und Tränkebehälter. Sie sollten so aufgestellt oder aufgehängt werden, dass möglichst wenig Einstreu und Kot hineingelangen und alle Tiere gut Zugang haben. Zusätzlich benötigen Hühner die Möglichkeit zum Sand- oder Staubbaden, mit dem sie ihr Gefieder pflegen. Im Auslauf sorgen Sträucher, Unterstände, Äste, erhöhte Plätze oder andere Strukturelemente für Schatten, Deckung und Beschäftigung.

Für den täglichen Umgang sind außerdem einige praktische Dinge hilfreich: ein geeigneter Behälter für Futter, Reinigungsgeräte für Stall und Kotbrett, frische Einstreu sowie eine sichere Möglichkeit, die Tiere bei Bedarf kurzzeitig abzutrennen. Wer Stall und Auslauf von Anfang an funktional plant, erleichtert sich die tägliche Arbeit und schafft zugleich gute Voraussetzungen für eine tiergerechte Hühnerhaltung.

Siepmanns Hühner Must-Haves

Stallapotheke für Hühner

Eine kleine Stallapotheke ist sinnvoll, damit bei kleineren Auffälligkeiten schnell reagiert werden kann und wichtige Pflegemittel griffbereit sind. Dazu können Produkte zur Unterstützung von Darm und Verdauung, Atemwegen und dem allgemeinen Wohlbefinden gehören. Auch während belastender Phasen wie Mauser, Umstallung oder Wetterwechseln kann eine gezielte Ergänzung der Versorgung sinnvoll sein. Praktisch sind außerdem geeignete Mineralstoff- und Calciumquellen, da sie insbesondere bei der Eibildung eine Rolle spielen und bei Problemen wie Windeiern oder sehr dünnen Eierschalen als Teil der Ursachenprüfung berücksichtigt werden können.

 

Zur Grundausstattung gehören darüber hinaus Materialien für die Versorgung kleiner Verletzungen, beispielsweise Desinfektionsmittel für Tiere, Wundpflege und Verbandsmaterial. Wichtig ist, solche Produkte immer entsprechend ihrer vorgesehenen Anwendung einzusetzen. Zeigen Hühner deutliche Krankheitszeichen, Atemnot, anhaltenden Durchfall, starke Schwäche oder wiederkehrende Probleme bei der Eibildung, ersetzt die Stallapotheke keine tierärztliche Abklärung.

Lesen Sie mehr zu diesem Thema im dazugehörigen Ratgeber.

Das gehört in die Stallapotheke

Brauchen Hühner einen Hahn?

Für die reine Eierhaltung ist ein Hahn nicht erforderlich. Hennen legen auch ohne Hahn regelmäßig Eier – diese sind dann lediglich nicht befruchtet. Wer also ausschließlich frische Eier aus eigener Haltung möchte, kann problemlos eine reine Hennengruppe halten.

Ein Hahn kann innerhalb der Gruppe dennoch verschiedene Aufgaben übernehmen. Er kann die Hennen zusammenhalten, vor möglichen Gefahren warnen und das Sozialverhalten der Gruppe mitprägen. In einer gut zusammengestellten Herde kann das für zusätzliche Struktur sorgen. Voraussetzung ist allerdings, dass ausreichend Platz vorhanden ist und das Verhältnis zwischen Hahn und Hennen stimmt. Als grobe Orientierung gilt etwa ein Hahn auf zehn Hennen.

Zu beachten ist außerdem, dass Hähne deutlich lauter sind als Hennen. Vor allem in Wohngebieten kann das Krähen zu Konflikten mit Nachbarn führen. Wer einen Hahn halten möchte, sollte deshalb nicht nur Stall und Auslauf, sondern auch die Umgebung und mögliche örtliche Vorgaben berücksichtigen.

Ein Hahn ist also kein Muss – kann aber eine sinnvolle Ergänzung für eine größere, gut strukturierte Hühnergruppe sein.

Küken brüten - Naturbrut oder Kunstbrut?

Wer selbst Küken aufziehen möchte, kann zwischen Naturbrut und Kunstbrut wählen. Bei der Naturbrut übernimmt eine brutfreudige Henne das Wärmen und Wenden der Eier sowie später die Führung der Küken. Diese Form ist sehr natürlich, lässt sich aber weniger genau planen und hängt davon ab, ob eine geeignete Glucke vorhanden ist. Bei der Kunstbrut übernimmt ein Brutgerät Temperatur, Luftfeuchtigkeit und das regelmäßige Wenden der Eier. Dadurch lässt sich der Brutverlauf besser steuern, gleichzeitig trägt der Halter aber auch deutlich mehr Verantwortung für die richtigen Bedingungen und die anschließende Kükenaufzucht.

Vor dem Brüten sollte deshalb gut überlegt werden, ob ausreichend Platz, Zeit und geeignete Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden sind. Aus den Bruteiern können sowohl Hennen als auch Hähne schlüpfen, und für alle Tiere muss eine verantwortungsvolle Lösung vorhanden sein. Auch Wärmeversorgung, geeignetes Kükenfutter, sauberes Wasser und eine sichere Aufzuchtumgebung sollten bereits vor dem Schlupf vorbereitet werden.

Schauen Sie sich unseren Ratgeber zur Kunstbrut gerne genauer an!

Der Hühnerstall

Ein guter Hühnerstall muss nicht zwingend neu gebaut werden. Auch vorhandene Gartenhäuser, Schuppen oder kleinere Nebengebäude können sich eignen, sofern sie trocken, gut belüftet, zugarm und sicher sind. Wichtig ist außerdem, dass sich der Stall gut reinigen lässt und genügend Platz für Sitzstangen, Legenester, Futter- und Tränkebereich vorhanden ist.

Fenster oder Lüftungsöffnungen sorgen für einen ausreichenden Luftaustausch, sollten aber so angebracht sein, dass nachts keine Zugluft direkt auf die Tiere trifft. Türen, Fenster und andere Öffnungen müssen gegen Fuchs, Marder und andere Beutegreifer gesichert werden. Praktisch ist außerdem ein möglichst direkter Zugang zum Auslauf. Eine automatische Hühnertür kann dabei helfen, den Stall morgens zu öffnen und abends wieder zu verschließen.

Der richtige Zaun für den Hühnerauslauf

Auch ein großzügiger Auslauf braucht eine passende Begrenzung. Welche Zaunlösung sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, ob der Auslauf dauerhaft angelegt oder regelmäßig verändert werden soll und wie groß die Fläche ist.

Für wechselnde oder flexibel eingeteilte Ausläufe eignen sich unsere Euro-Elektronetze für Geflügel besonders gut. Sie lassen sich vergleichsweise schnell auf- und abbauen und können bei Bedarf versetzt oder erweitert werden. Die engere Maschenweite ist auf Geflügel abgestimmt; die Netze eignen sich unter anderem für Hühner, Gänse und Enten. Durch die Elektrifizierung wird der Zaun zusätzlich zur sichtbaren Begrenzung zu einer aktiven Barriere. Wichtig ist, dass das Netz sauber aufgestellt wird, möglichst wenig Bodenkontakt hat und regelmäßig auf Bewuchs und ausreichende Zaunspannung kontrolliert wird.

Für einen dauerhaft eingerichteten Hühnerauslauf kann dagegen ein fest installierter Zaun die praktischere Lösung sein. Hier kommen beispielsweise Knotengeflechte oder entsprechende Geflügelgitter infrage. Knotengeflecht ist stabil, langlebig und eignet sich je nach Ausführung auch für Großgeflügel und landwirtschaftliche Einzäunungen. Ein fest gespannter Zaun benötigt zwar mehr Aufwand beim Aufbau, muss anschließend aber nicht regelmäßig umgesetzt werden.

Für kleinere Gehege, Volieren oder besonders zu sichernde Bereiche ist Volierendraht beziehungsweise Volierengitter sinnvoll. Damit lassen sich Seitenwände, kleinere Ausläufe oder gefährdete Öffnungen engmaschig absichern. Bei vollständig geschützten Gehegen kann zusätzlich eine Abdeckung nach oben wichtig sein – beispielsweise dort, wo Tiere dauerhaft in einer Voliere gehalten oder vor dem Eindringen von Wildvögeln geschützt werden sollen. Siepmann führt dafür auch Abdecknetze für Volieren und Hühnergehege.

Grundsätzlich sollte ein Hühnerzaun nicht nur verhindern, dass die Tiere den vorgesehenen Bereich verlassen. Auch der Schutz vor Beutegreifern muss bei der Planung berücksichtigt werden. Besonders nachts bietet deshalb nicht der Auslaufzaun, sondern ein verschlossener und raubtiersicherer Stall den wichtigsten Schutz.

Zäune für die Geflügelhaltung bei Siepmann

Hühnerrassen für Anfänger

Hühnerrasse Eier pro Jahr* Pflegeaufwand Zutraulichkeit Platzbedarf Eifarbe
Australorp ca. 180–220 gering hoch mittel hellbraun
Bielefelder Kennhuhn ca. 180–230 gering hoch mittel bis hoch braun
Sussex ca. 180–220 gering hoch mittel creme bis hellbraun
Wyandotte ca. 160–200 gering bis mittel hoch mittel creme bis braun
Orpington ca. 160–200 mittel sehr hoch hoch creme bis hellbraun
Welsumer ca. 160–200 gering mittel mittel dunkelbraun
Araucana ca. 150–180 mittel mittel mittel bis hoch grünlich bis türkis
Schwedisches Blumenhuhn ca. 150–200 mittel hoch hoch creme bis braun
Silverudds Blå ca. 200–220 mittel hoch mittel bis hoch grün bis blaugrün
Orloff ca. 160–180 gering hoch mittel weiß bis hellbraun
Barnevelder ca. 150–180 gering bis mittel hoch mittel dunkelbraun
New Hampshire ca. 180–220 gering mittel bis hoch mittel braun

* Richtwerte. Die tatsächliche Legeleistung, Zutraulichkeit und der Platzbedarf können je nach Zuchtlinie, Alter, Haltung und individuellem Tier variieren.

Anfängerfehler vermeiden

Typische Anfängerfehler in der Hühnerhaltung entstehen oft nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil viele Anforderungen erst im Alltag sichtbar werden. Zu wenig Platz, ein ungeeigneter Stall, falsche Fütterung oder fehlende Beschäftigung können das Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigen. Wer sich vor der Anschaffung mit den häufigsten Fehlern beschäftigt, kann viele Probleme von Anfang an vermeiden.

Vermeiden Empfohlen
zu wenig Platz für Stall & Auslauf einplanen direkt für mehr Tiere planen, damit Luft nach oben bleibt
Tiere nicht melden & Strafe riskieren über rechtliche Pflichten informieren: Veterinarämt, Tierseuchenkasse, ...
nur 2-3 Hühner anschaffen eine solide Gruppengröße für mehr Tierwohl
keine Parasitenvorbeugung über Parasiten informieren & vorbeugend Handeln
falsches Futter & Essensreste über Ernährung informieren & verantwortungsvoll Füttern
keine Beschäftigungen bieten Auslauf strukturieren, Hühnerspielzeuge integrieren, Stall und Gehege richtig ausstatten
keinen Plan für eine Stallpflicht haben Vorkehrungen, z.B. eine Voliere, treffen
einfach brüten lassen Gedanken über Zukunft der Hähne & Genetik der Brut machen

Zum Schluss: Verantwortung gehört zur Hühnerhaltung dazu

Wer Hühner hält, übernimmt nicht nur Verantwortung für Fütterung, Stall und Auslauf, sondern muss auch bestimmte rechtliche und organisatorische Pflichten beachten. Dazu gehört in Deutschland unter anderem die Meldung des Geflügelbestands bei der zuständigen Tierseuchenkasse; je nach Bundesland beziehungsweise örtlicher Zuständigkeit ist die Tierhaltung außerdem beim Veterinäramt beziehungsweise der zuständigen Tiergesundheitsbehörde zu registrieren. Diese Pflichten gelten grundsätzlich nicht nur für gewerbliche Betriebe, sondern auch für Hobbyhaltungen. Da Verfahren, Beiträge und Detailvorgaben regional unterschiedlich sein können, sollten sich Halter vor der Anschaffung bei den zuständigen Stellen vor Ort informieren.

Sind diese Grundlagen geklärt, lohnt sich der Blick auf einzelne Themen der Hühnerhaltung im Detail. In unseren weiterführenden Ratgebern erfährst du unter anderem, was in eine Stallapotheke gehört, wie sich Hühnermilben erkennen und bekämpfen lassen, welche Möglichkeiten es zur Beschäftigung von Hühnern gibt und worauf es bei der Auswahl und Hygiene einer Hühnertränke ankommt. Wer selbst Nachwuchs aufziehen möchte, findet außerdem ausführliche Informationen zum Weg vom Ei zum Küken und anschließend vom Küken zum Huhn.

So entsteht Schritt für Schritt eine Haltung, bei der Stall, Versorgung, Gesundheit und Beschäftigung sinnvoll zusammenspielen – und bei der nicht nur die Eier, sondern vor allem die Bedürfnisse der Tiere im Mittelpunkt stehen.

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