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Bekämpfung der roten Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae)

Parasiten oder Schädlinge sind in den verschiedensten Bereichen anzutreffen:

Im Gewerbe- oder Landwirtschaftsbetrieb, in Ställen, Häusern, Lägern oder auch in Gärten. Dort leben sie gut geschützt und die jeweiligen Wärme- und Feuchtigkeitsverhältnisse bieten die idealen Bedingungen zur Massenvermehrung. Schädlinge können dabei Vorräte und Materialien schädigen, Tieren und Menschen gesundheitliche Schäden zufügen oder einfach nur als lästig empfunden werden.

In der Tierhaltung sind neben Fliegen und Ratten vor allem Milben, Käfer, Schaben und Flöhe ein Problem. Ein besonders ernst zunehmender Hygieneschädling in Geflügelställen ist die rote Vogelmilbe (Dermanyssus gallinae). Diese Art ist weltweit verbreitet. Der Ektoparasit wird vor allem bei Hühnern und Tauben nachgewiesen, lebt aber auch bei Kanarienvögeln und anderen Volieren- oder Käfigvögeln. Auch bei wild lebenden Vogelarten ist die rote Vogelmilbe zu finden. Ihr Auftreten kann in der Tierhaltung zu erheblichen wirtschaftlichen Verlusten führen. Durch den Befall kann es zu steigendem Tierstress, schlechter Futterverwertung und Anämie (Blutarmut) kommen. Mast- und Legeleistung werden beeinträchtigt, Krankheiten übertragen und in Extremfällen können vor allem junge Tiere sterben.



Die rote Vogelmilbe ist ein blutsaugender Parasit. Der weiche Körper ist ca. 0,6 bis 0,8 mml ang und gräulich gefärbt.
Die rote Färbung entsteht nach der Nahrungsaufnahme.Aus ca. 50 Eiern pro Weibchen entwickeln sich innerhalb von 4-10 Tagen vier Stadien: eine sechsbeinige Larve,die keine Nahrung aufnimmt, zwei Nymphenstadien (Proto- und Deutonymphe) sowie die adulte (geschlechtsreife), achtbeinige Milbe. Die Entwicklung ist sehr temperaturabhängig;unter 9°C findet keine Entwicklung statt. Ausgewachsen ist die Vogelmilbe ca.90 Tage lebensfähig, kann aber Hungerperioden von bis zu 5 Monaten überstehen. Die Vogelmilbe ernährt sich nachts von Vogelblut. An den Stichstellen kommt es zu Entzündungen und Juckreiz. Als Schlupfwinkel dienen tagsüber Legenester sowie Risse, Fugen und Ritzen in Stalldecken und Wänden. Dort liegen auch die Eier.

Der Milbenbefall wird in der Regel im Sommer am stärksten wahrgenommen, da in kalten Monaten die Aktivität der Vogelmilbe abnimmt. Allerdings kann in Betrieben mit günstigen Wärme-und Feuchtigkeitsverhältnissen auch im Winter eine Bekämpfung notwendig sein.

Für eine erfolgreiche Bekämpfung und optimierten Schutz bietet das Programm von Siepmann verschiedene Produkte gegen alle Arten von Schädlingen in der Nutztierhaltung. Gegen die rote Vogelmilbe stehen folgende Produkte zur Verfügung:


Milben im Hühnerstall natürlich bekämpfen

Mittel zur Stäubung in belegten Ställen - Ideal für die Hobbyhaltung

Mittel zum Spritzen bzw. Vernebeln in besetzten Ställen - Hobbyhaltung

Konzentrate zum Spritzen in unbelegten Ställen - Profibereich

Bitte beachten: Tiere, sowie Futter und Wasser aus den Ställen für mindestens 1,5 Std entfernen.
Das Einstreu muß im Stall verbleiben und auch besprüht werden. Nach ganzflächiger, sorgfältiger Spritzung und erwähnter Einwirkzeit können, nach einem kurzen Lüften, die Tiere, etc wieder in den Stall zurück.

Konzentrat zum Spritzen in belegten Ställen - Profibereich

Mittel zum Vernebeln in unbesetzten Ställen

Hierbei müssen Tieren, Wasser und Futter aus dem Stall entfernt werden, desweiteren muss der Stall, Ritzen und Fenster, abgedichtet werden, damit der Rauch nicht entweichen kann.

Hühnermilben (rote Vogelmilbe) wirksam bekämpfen: zuverlässige Mittel zur Anwendung am Tier und im Stall

Rote Milben befallen überwiegend Hühner und Tauben, können aber auch anderen Vogelarten zu schaffen machen. Sind Ihre Tiere erst einmal von der Vogelmilbe betroffen, ist es gar nicht mehr so leicht, den Parasiten loszuwerden. Dabei ist eine hartnäckige Bekämpfung wichtig, denn die Hühner leiden unter dem Ektoparasiten, der bevorzugt in der Nacht zuschlägt und an den Bissstellen unangenehmen Juckreiz auslöst. Werden die Milben nicht bekämpft, können Sie erhebliche wirtschaftliche Verluste verursachen. So sind Hühnermilben der Grund für eine geringere Legeleistung und können insbesondere bei Jungtieren zum Tod führen.

Mittel gegen Hühnermilben gibt es viele. Unabhängig von der Zusammensetzung gilt für alle eins: Sie müssen mit aller Konsequenz eingesetzt werden. In Ställen, aber auch in Außengehegen bieten sich gerade in den Sommermonaten ideale Voraussetzungen für die Vermehrung von Parasiten wie Flöhen und Milben. Mittel gegen das Ungeziefer können sowohl biologischer als auch chemischer Art sein.

Milben im Hühnerstall bekämpfen: Auf die richtige Vorgehensweise kommt es an

Die Rote Vogelmilbe nistet sich, wenn Sie einmal das Huhn befallen hat, im Stall ein. Am Tag lebt sie im Verborgenen, zum Beispiel in alten Holzbrettern oder den Legenestern. Während der Nacht kommen die Parasiten aus ihren Verstecken, um die Tiere zu beißen. Einen Befall mit Milben erkennen Sie vor allem am Verhalten der Hühner. So meidet das Geflügel beispielsweise befallene Legenester und kratzt sich vermehrt. Zudem legen die Tiere deutlich weniger Eier und das Gefieder sieht nicht mehr so gesund aus. Sobald Sie Milben erkennen, ist schnelles und flexibles Handeln gefragt. Behandeln Sie Hühner und Stall gleichermaßen. Besondere Aufmerksamkeit müssen Sie im Stall Nischen und Löchern im Holz, aber auch eventuell vorhandenem Stroh zuteilwerden lassen. Neben Verneblern finden Sie Sprays, die Sie nutzen können, um die Parasiten direkt am Tier zu bekämpfen. Bedenken Sie dabei immer, dass eine solche Behandlung für Ihre Hühner mit enormem Stress verbunden ist.

Durch Ergänzungsfuttermittel können Sie einem Befall mit Hühnermilben vorbeugen. Bieten Sie das Ergänzungsfuttermittel gemeinsam mit dem klassischen Hühnerfutter an. Es enthält ätherische Öle, die dafür sorgen sollen, dass die Milben das Interesse an Ihrem Geflügel verlieren.

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