Vollautomatische Brutmaschine mit 28 Hühnereiern
Unsere Eier-Auswahl 2026: Zwergwelsumer, Ramelsloher, Grünleger und Ga H'mong-Kreuzungen
Wer, Was, Wann, Wie, Wo?
Wer brütet? Die Firma Siepmann startet einen Brutvorgang mit 28 Eiern
Was genau wird gebrütet? Es handelt sich um ein Gelege von Zwerg-Welsumern, Ramelslohern und Ga H'Mong-Kreuzungen (dazu später mehr)
Wann wird gebrütet? Die Eier wurden am 10.03.2026 in den Brutkasten gelegt
Wie lange ist die Brutzeit? Hühner schlüpfen ziemlich genau nach 21 Tagen
Wo wird gebrütet? Der Brutkasten steht in unserem Fachmarkt und kann besucht werden. Wir freuen uns auf Sie!
Die Küken sollen sich nun, so ist der Plan, am 30/31.03.2026 aus Ihrer Schale befreien. Anschließend verbleiben Sie noch für einen Tag in der noch warmen Brutmaschine, um Ihr Daunengefieder zu trocknen und sich von der ersten Anstrengung des Lebens zu erholen.
Während dieser Zeit ziehen Sie die erste Energie aus dem sogenannten Dottersack und decken somit ihren kompletten Nährstoffbedarf.
Steckbrief: Zwerg-Welsumer
Hahn: 1.300 g
Henne :1.100 g
Leistung: 180 Eier, Farbe hellbraun, Gewicht ca. 47 - 50 g
Charakter: neugierig, robust, pflegeleicht, vorsichtig
Farbschlag: blau-rostrebhuhnfarbig, rost rebhuhnfarbig, silberfarbig
Gezüchtet: Deutschland
Die Bruteier stammen von orangefarbigen Zwerg-Welsumern, wie auf dem nebenstehenden Bild zu sehen.
Die Tiere gehören Kollegen aus dem Siepmann-Team, die mit Ihrer Fachkenntnis den gesamten Brutvorgang begleiten und die Küken im Anschluss in Ihre Obhut nehmen, wo sie ein glückliches Hüherleben führen werden.
Die Zwerg-Welsumer sind eine anfänger-freundliche Zwerghuhnrasse, die aufgrund Ihres geringeren Platzbedarf im Vergleich zu normal grpßen Rassen hervorragend für die Hobbyhaltung geignet ist.
Sie sind "wetterfest", zutraulich und legen im Verhältnis zu Ihrer Körpergröße relativ große Eier, die im zweiten Legejahr fast an die Eiergröße von jungen Legehybriden heranreicht.
Ein Tipp unserer Expertin:
Als Einstreu im Geflügelstall eignet sich perfekt bei uns im Fachmarkt erhältliches Leinenstroh. Aufgrund seiner guten saugfähigen Eigenschaft ist es lange nutzbar und reduziert Geruchsbildung erheblich. Zudem ist es dank seiner gehäckselten Struktur ideal als Naturdünger im Blumen- oder Gemüsebeet einsetzbar.
Zwerg-Welsumer-Haltung im Innenbereich auf saugfähigem Leinenstroh
Die Entwicklungsschritte von Tag 1 bis Tag 19
Tag 1 vor Brutbeginn
Nach dem ca. vierten Tag nach Brutbeginn lassen sich bereits feine Blutgefäße erkennen,
Eine Schierlampe ist eine Eierdurchleuchtungs-Lampe mit deren Hilfe man ab ca. dem 4 Bruttag erkennen kann, ob ein Ei befruchtet wurde.
Das Durchleuchten der Eier sollte natürlich in einem dunklen Raum erfolgen!
7. Tag nach Brutbeginn - es lassen sich deutlich Blutgefäße in Ei erkennen
7. Tag nach Brutbeginn
Brutei 7 Tage nach Brutbeginn
Am 7. Tag nach Brutbeginn zeigt die Durchleuchtung mithilfe der LED Schierlampe eindeutig, dass sich das Leben entwickelt. Ein feines Gefäßgeflecht lässt sich ebenso gut erkennen, wie die größer werdende Luftblase an der stumpfen Ei-Seite (unten)!
Der dunklere Mittelpunkt im fein verästelden Blut- und Gefäßsystem ist der kleine Embryo.
In den folgenden Tagen entwickeln sich Füße, Flügel und Schnabel und der Embryo sind bereits aus wie ein kleiner, nackter Vogel.
Der Körper wächst nun schneller als der Kopf und am Rücken entwickeln sich die ersten Federn als kleine schwarze Flecken auf dem Rücken.
Die Brutthemparatur liegt konstant bei 37,5 Grad und einer relativen Luftfeuchtigkeit von ca. 55-62%.
Die Wendung der Bruteier erfolgt vollautomatisch mit einem Wendeintervall von 45 Minuten.
Das heutige Schieren der Eier hat ein gutes Ergebnis "ans Licht gebracht". Nur ein Ei mussten wir aussortieren, da dieses in der letzten Woche abgestorben ist. Bis zum Schlupftermin liegen jetzt noch 25 Eier in der Brutmaschine.
Die Brutmaschine wir jetzt das nächste Mal geöffnet um die Eier auf das Schlupfrost zulegen und die Wendung abzuschalten, damit die Küken im Ei sich in die richtige Position für den Schlupf bringen können.
2. Schieren am 24.03, die Luftblase ist deutlich größer geworden und der Embryo nimmt immer mehr Platz im Ei ein.
14 Tage nach Brutbeginn lassen sich beim Durchleuchten der Eier der Kopf des Kükens mit den Augen als großer schwarzer Fleck erkennen. Das Küken dreht jetzt langsam seinen Kopf in Richtung der Luftblase am stumpfen Ende des Eis.
Ebenfalls lassen sich die Füße gut erkennen.
Bei genauerem Hinsehen lassen sich Bewegungen des Embryos gut erkennen.
Am 30/31.03.2026 ist es dann soweit und die ersten Küken werden sich aus der Schale befreien.
Kommen Sie vorbei und werden Zeuge des kleinen Wunders.
Wir freuen uns auf Sie und beantworten gerne Ihre Fragen.
Die Brutaktion biegt auf die Zielgerade ein - Noch 4 Tage bis zum Schlupftag am 31.03.2026!
Üblicherweise werden die Eier zwei Tage bevor sich das Küken aus der Schale befreien soll, wird die Wendung der Brutmaschine abgeschaltet und die Eier werden seitlich auf das Schlupfrost gelegt. So kann sich das Küken selbst in die geeignete Schlupfposition bringen. Haben die Eier bereits vier Tage vor dem Schlupf am Samstag 28.03 auf das Schlupfgitter gelegt.
18. Bruttag am 28.03.2026
Heute wurde die automatische Wendung der Brutmaschine abgeschaltet und die Eier aus der Wendevorrichtung genommen und auf das Schlupfrost gelegt.
Das Küken kann sich jetzt in die richtige Schlupf-Position bringen.
Das Küken beginnt im Ei zu atmen.
Ab heute werden die Eier in der Brutmaschine komplett in Ruhe gelassen, damit sich die Küken auf den Schlupf vorbereiten können.
Am 20. Tag wird das Ei meist schon von innen leicht angepickt oder es sind sogar schon leichte Risse in der Eischale zu erkennen. Man kann das Küken im Ei leise piepsen hören. Durch das Piepen kommuniziert das Küken bereits vor dem Schlupf mit seinen Geschwistern und bei der Naturbrut auch mit seiner Mutter (Glucke).
Durch die Gitteröffnungen im Boden der Brutmaschine verdunstet das immer wieder nachgefüllte Wasser, um die dadurch entstehende Luftfeuchtigkeit konstant bei ca. 60% zu halten. Dies ist wichtig, um die Eihaut elastisch zu halten und dem Küken das Schlüpfen zu erleichtern.
Die Wendevorrichtung ist entnommen und die Eier liegen auf dem Rost. Danach wurde die Brutmaschine wieder geschlossen.
Verblüffend:
Schon einen Tag vor dem Schlüpfen kann man das Küken im Ei deutlich piepsen hören.
Am Schlupftag kratzt, feilt und bohrt das Küken mit einem harten, spitzen Kalkaufsatz am Schnabel, dem sogenannten Eizahn,die Eischale ringsherum an.
Schließlich bricht die Schale an einer Stelle auf.
Nach und nach wird das Loch erweitert.
Das Küken legt bei dieser anstrengenden Arbeit mehrere Ruhepausen ein.
Nach einiger Zeit gelingt es dem Küken die Schale zu sprengen.
Das Küken befreit sich aus der Schale und liegt eine Weile matt und erschöpft da,
Der kleine, feuchte Körper muss nun trocknen und das Küken nach dem Schlupf wieder zu Kräften kommen.
Dann macht das Küken die ersten Stehversuche.
...natürlich werden wir weiter auf dieser Seite und auf den bekannten Portalen berichten!
Am Morgen des 20. Bruttages und im weiteren Tagesverlauf....
waren bereits die ersten Eier angepickt und man konnte das langerwartete Piepsen der Küken hören und sogar den Schnabel samt Eizahn in Bewegung sehen!